Gurt anlegen, schafft Sicherheit im Auto
Die Lokalpolizei Benitachell führt in Zusammenarbeit mit dem Rathaus, dem Innenministerium und der Verkehrsbehörde zum Schulanfang eine Sicherheitskampagne durch, bei der das Anlegen des Gurtes sowie auch Kindersicherungen im Vordergrund stehen. Um auf die Gefährlichkeit des Nicht-Anschnallens hinzuweisen, wurde ein Faltblatt erarbeitet, in dem die Bestimmungen zum Anlegen des Gurtes für Fahrer und Insassen erklärt werden. Wer dies versäumt, kann mit 200 Euro Strafe rechnen und einem Abzug von fünf Punkten. Das Faltblatt erklärt erneut sehr deutlich, wie wichtig es ist, dass Kinder einen homologierten Sitz erhalten, angepasst an ihr Gewicht und ihre Größe. Auch gibt das Faltblatt eine Übersicht über die derzeitig im Handel erhältlichen Kindersitze und ihr Anbringen.
Obwohl statistisch gesehen die Zahl derjenigen, die den Gurt anlegen, gestiegen ist, gibt es immer noch viele Leute, die den Gurt nicht nutzen. Unverständlich wenn man bedenkt, wie einfach seine Nutzung und wie groß seine Wirkung sein kann: Der Gurt reduziert um die Hälfte das Sterberisiko bei einem Unfall. 2010 nutzten 22 Prozent der bei Unfällen gestorbenen Autofahrer den Sicherheitsgurt nicht. Innerhalb von Gemeinden und Städten stieg die Ziffer sogar auf 34 Prozent.
Die Kampagne richtet sich in erster Linie an Eltern, die ihre Kinder schützen wollen. Unter dem Slogan „Póntelo Pónselo, hazlo por ellos, ellos lo harían por ti.” werben die Polizisten dafür, dass Eltern immer den Gurt bei sich und bei ihren Kindern anlegen.


